MCV-Vortrags- und Diskussionsabend bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Datum: Mittwoch, 22. April 2015
Ort: Residenz München

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Zu Beginn des Sommersemesters 2015 hatte der Münchner Cartellverband (MCV) unter dem Präsidium der K.D.St.V. Tuiskonia am 22. April ein Highlight im Zusammenhang mit den Prinzipien scientia und patria im Programm stehen: den erstmals ausgerichteten MCV-Vortrags- und Diskussionsabend bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften! Auf Einladung von Cartellbruder Prof. Dr. Michael Klein, Generalsekretär von acatech sowie Präsident der CV-Akademie, fand der Diskussionsabend in den Konferenzräumlichkeiten der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften in der Residenz in München statt. Mit dem breit gefächerten Titel „Der Letzte macht das Licht aus – zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands“ wurde den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, sich mit einem weiten Spektrum an künftigen Herausforderungen der Bundesrepublik Deutschland auseinanderzusetzen. Zunächst wurde die Veranstaltung mit einem geselligen Abendbuffet eröffnet. Im Anschluss daran hielt Cartellbruder Prof. Dr. Klein einen kurzweiligen Impulsvortrag, um auf die Thematik einzustimmen. Daraufhin folgte als Höhepunkt der Veranstaltung eine sehr spannende Podiumsdiskussion mit vier hochkarätigen Diskutanten: Cartellbruder Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Cartellbruder Johannes Hintersberger, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Cartellbruder Dr. Michael Winkler, Geschäftsführer der IESE Business School sowie Cartellbruder Prof. Dr. Jörg Kariger, CEO von Xperion Aerospace in Friedrichshafen/Bodensee.

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Aufgrund der exklusiven Teilnehmerzahl von circa 40 Cartell- und Bundesbrüdern, unter denen sich ebenso der CV-Ratsvorsitzende, Bundesbruder Dr. Heiner Emrich, befand, konnte jene lebhafte Diskussionsrunde sehr interaktiv gestaltet werden. Auf diese Weise war es möglich, viele Fragen aus dem Publikum rund um den Aspekt der Zukunftsfähigkeit Deutschlands direkt miteinzubeziehen. Die Themen reichten u.a. von der Frage nach dem Interesse sowie der Bereitschaft der Deutschen, sich auf neue (technische) Herausforderungen einzulassen und sich diesen zu stellen, über die Konsequenzen des Bologna-Prozesses bis hin zur Auseinandersetzung mit der erst kürzlich erschienenen McKinsey-Studie mit dem Titel „Bayern 2025 – Alte Stärke, neuer Mut“, die sich mit den Perspektiven des Freistaates kritisch beschäftigte.

1In der Abschlussrunde teilten alle vier Referenten eine ähnliche Quintessenz mit: Insbesondere die junge Generation der Studenten soll den Mut aufbringen, sich neben den mittlerweile recht stark verschulten Studienordnungen außeruniversitär noch mehr zu engagieren und Erfahrungen zu sammeln. Gerade dies sei auch für eine erfolgreicheBewerbung bei Unternehmen immer stärker von erheblicher Bedeutung. Summa summarum darf konstatiert werden, dass diese MCV-Veranstaltung von allen Referenten wie auch Teilnehmern sehr positiv aufgenommen wurde und ein sehr großer Erfolg darstellte.

Daniel Schrapp TsM! (x) MCV-xx